Ihr Hund bellt, reißt an der Leine, zerstört die Wohnung oder knurrt plötzlich Menschen an – und Sie stehen da und fragen sich: „Was will er mir eigentlich sagen?" Das ist die richtigste Frage, die Sie sich stellen können. Denn genau dort beginnt echte Verhaltensberatung. Mein Name ist Franzisca Helbig. Als zertifizierte Hundetrainerin und Verhaltensberaterin in Zossen erlebe ich jeden Tag, was passiert, wenn Menschen aufhören, das Verhalten ihres Hundes zu bekämpfen – und anfangen, es zu verstehen. Kein Hund ist „einfach so" aggressiv, ängstlich oder destruktiv. Es gibt immer eine Ursache. Und die gemeinsam mit Ihnen zu finden, ist meine Aufgabe.
Das ist eine Frage, die ich oft höre. Und sie ist wichtig – denn Verhaltensberatung und Einzeltraining sind nicht dasselbe.
Einzeltraining ist dann richtig, wenn Sie und Ihr Hund gemeinsam an konkreten Alltagssituationen arbeiten wollen: Leinenführigkeit verfeinern, Signale festigen, Grundgehorsam aufbauen. Das Einzeltraining ist praxisnah, situativ und direkt.
Die Verhaltensberatung geht tiefer. Sie ist notwendig, wenn ein ernstes Verhaltensproblem vorliegt – eines, das sich nicht durch bloßes Üben auflöst, weil es verwurzelt ist in Emotionen, Erfahrungen oder komplexen Verhaltensmustern, die der Hund im Laufe seines Lebens entwickelt hat. Hier reicht ein „Sitz" nicht. Hier muss man verstehen, warum der Hund so reagiert – bevor man überhaupt mit Veränderung beginnen kann.
| Einzeltraining | Verhaltensberatung | |
| Fokus | Alltagssituationen & Signale | Ursachen & Verhaltensanalyse |
|
Tiefe |
Praxisnah & situativ | Intensiv & ganzheitlich |
| Ergebnis | Gezielte Übungen & Fortschritte | Detaillierte Einschätzung & individueller Therapieplan |
| Dauer | 60 Minuten | 90–120 Minuten |
Die Verhaltensberatung ist der erste, entscheidende Schritt – aus dem dann gezieltes Training entstehen kann. Nicht umgekehrt.
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Nicht jedes schlechte Verhalten ist ein Fall für die Verhaltensberatung. Aber manche Probleme sind zu komplex, zu tief verwurzelt und manchmal auch zu gefährlich, um sie ohne sorgfältige Analyse angehen zu wollen. Dazu gehören...
✅ Aggression gegen Menschen – ob gegenüber Fremden, Besuchern oder sogar Familienmitgliedern
✅ Aggression gegen andere Hunde – an der Leine oder auch ohne Leine
✅ Starkes Jagdverhalten – wenn der Hund beim Anblick von Wild, Katzen oder Joggern
schlicht nicht mehr ansprechbar ist
✅ Trennungsangst – wenn Ihr Hund beim Alleinsein in echter Panik verfällt, heult,
zerstört oder sich selbst verletzt
✅ Ressourcenverteidigung (Futter, Spielzeug, Plätze) – wenn Ihr Hund knurrt oder
schnappt, sobald sich jemand seinem „Besitz" nähert
✅ Starkes Stressverhalten – wenn Ihr Hund dauerhaft unter Anspannung steht, nicht
zur Ruhe kommt und kleine Dinge ihn aus der Bahn werfen
✅ Starkes Angstverhalten und generalisierte Angst – wenn die Angst nicht situativ
ist, sondern Ihren Hund in vielen Alltagssituationen begleitet und sein Leben bestimmt
✅ Traumabewältigung – wenn Ihr Hund durch schlechte Erfahrungen, Misshandlung oder
ein erschütterndes Erlebnis so gezeichnet ist, dass normale Erziehungsansätze an emotionale Grenze des Hundes stoßen
Alle diese Themen haben eines gemeinsam: Sie lassen sich nicht durch das bloße Einüben von Alternativverhalten lösen. Sie brauchen Analyse, Verständnis und einen maßgeschneiderten Plan.
Viele Hundebesitzer haben es schon erlebt: Man übt wochenlang, versucht das Bellen zu unterbinden, probiert neue Kommandos – und trotzdem ändert sich langfristig nichts Wesentliches. Das liegt nicht daran, dass Sie falsch trainiert haben. Es liegt daran, dass das Problem tiefer sitzt, als das Training gereicht hat. Wer nur das Symptom behandelt, lässt die Ursache unangetastet. Das ist ungefähr so, als würden Sie bei einem Rauchmelder, der piept, einfach die Batterie rausziehen – statt nach dem Feuer zu suchen. Aggression ist fast nie böse Absicht. Sie ist meistens Angst oder Frustration. Zerstörung ist selten Trotz – sie ist häufig Ausdruck von Trennungsstress oder innerem Dauerstress (erhöhtes Erregungsniveau / Arousal). Und wenn wir das Bellen bestrafen, ohne die Angst dahinter zu verstehen, dann lernt Ihr Hund nur eines: dass seine Kommunikation nicht willkommen ist. Das Vertrauen leidet. Das Verhalten nicht. Deshalb setze ich in meiner Verhaltensberatung auf Ursachenforschung – nicht auf Symptombekämpfung.
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In meiner Verhaltensberatung nehme ich mir 90 bis 120 Minuten Zeit, um Ihren Hund und Ihre Situation wirklich zu durchleuchten. Nicht oberflächlich. Nicht nach Schema F. Sondern so individuell, wie Ihr Hund es verdient – denn kein Hund gleicht dem anderen, und pauschale Lösungen bringen pauschale Ergebnisse.
Diese Zeit ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Nur wer die Ursache kennt, kann nachhaltig an ihr arbeiten.
✅ Die Lerngeschichte und das Umfeld - Wann tauchte das Verhalten zum ersten Mal
auf? Was passierte danach – und hat Ihr Hund möglicherweise „gelernt", dass genau dieses Verhalten funktioniert? Zieht er an der Leine, weil er damit tatsächlich schneller ans Ziel kommt? Solche
unsichtbaren Lernketten (operante Konditionierung) prägen das Verhalten stärker, als wir oft ahnen. Ich schaue mir Ihren Alltag, Ihre Wohnsituation, die Spazierrouten und das Familiengefüge an –
und identifiziere, wo das Problem unbewusst befeuert wird.
✅ Körper und Gesundheit - Verhalten hat nicht immer eine psychische Ursache. Manchmal stecken körperliche Probleme dahinter:
Rückenschmerzen, die Berührungen unangenehm machen. Eine Schilddrüsenunterfunktion, die das gesamte Erregungsniveau beeinflusst. Ich arbeite eng mit Tierärzten und Physiotherapeuten zusammen –
denn schmerzbedingte Aggression braucht eine völlig andere Herangehensweise als angstbedingte Aggression.
✅ Die emotionale Welt Ihres Hundes - Angst, Frustration und chronischer Stress sind die stärksten
Auslöser für unerwünschtes Verhalten. In der Analyse schaue ich genau hin: Wie schnell gerät Ihr Hund in Erregung? Wie lange braucht er, bis er sich wieder beruhigt (Stressabbau /
Regenerationszeit)? Welche feinen Signale zeigt er, bevor er „explodiert"? Diese emotionale Landkarte (emotionale Konditionierung / klassische Konditionierung) ist der Schlüssel zur echten
Verhaltensveränderung.
✅ Die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Hund - Unsere lieben Vierbeiner kommunizieren ständig – über Körpersprache und feine
Signale, die wir Menschen oft schlicht übersehen (sogenannte Calming Signals). Ich schaue mir aber auch an, wie Sie mit Ihrem Hund kommunizieren: Sind Ihre Signale eindeutig? Kommt die
Reaktion im richtigen Moment? Manchmal liegt die Wurzel eines Problems gar nicht beim Hund – sondern in kleinen Missverständnissen auf beiden Seiten.
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Kaum etwas belastet Hundebesitzer mehr als ein Hund, der an der Leine ausrastet – bellt, zerrt, schnaubt, als wolle er die ganze Welt angreifen. Der erste Gedanke ist meistens: „Er ist dominant" oder „er will das Rudel schützen." Das stimmt so gut wie nie. Leinenaggression ist fast immer entweder Angst oder Frustration.
✅ Angst - Ihr Hund fühlt sich an der Leine gefangen. Er
kann nicht fliehen. Also wählt er Angriff als Verteidigung – und das Bellen „funktioniert", weil der andere Hund tatsächlich Abstand schafft. Dieser Erfolg bestätigt das Verhalten immer wieder
aufs Neue (operante Konditionierung durch negative Verstärkung)
✅ Frustration - Ihr Hund möchte unbedingt zum Artgenossen hin – aber die Leine lässt es nicht
zu. Die aufgestaute Energie entlädt sich. Man könnte meinen, er hasst andere Hunde. Dabei möchte er eigentlich nur spielen (Frustrations-Aggression / mangelnde Frustrationstoleranz)
In der Analyse identifiziere ich den genauen emotionalen Auslöser, die kritische Distanz und die Körpersignale, die dem Ausbruch vorausgehen. Ob wir anschließend an Distanzmanagement oder an Impulskontrolle arbeiten – das hängt exakt davon ab.
Wer nach Hause kommt und das Sofa in Einzelteilen vorfindet, denkt meist: „Er braucht mehr Bewegung." Manchmal stimmt das. Meistens ist es komplizierter.
✅ Trennungsstress (Trennungsangst): Ihr Hund zerstört nicht aus Langeweile. Er zerstört, weil er in echter Panik ist. Weil jedes
Geräusch im Treppenhaus seinen Puls in die Höhe treibt. Mehr Jogging löst das nicht – hier braucht es gezielte Bindungsarbeit und eine schrittweise Gewöhnung ans Alleinsein
✅ Dauerstress durch Übererregung (Arousal-Management): Viele Hunde wissen schlicht nicht, wie sie zur Ruhe kommen. Sie sind dauerhaft
innerlich auf 180 und haben keine Strategie zur Selbstregulation (Stressregulierung). Die Zerstörung ist das Ventil. Die Lösung liegt nicht im nächsten langen Spaziergang, sondern in
Ruhetraining, Alltagsstruktur und echter mentaler Auslastung – zum Beispiel durch Suchspiele oder Denkaufgaben
Ich schaue mir gemeinsam mit Ihnen die Ruhephasen, die Erregungskurve und die Qualität der Beschäftigung Ihres Hundes an – und finde heraus, wo der echte Hebel liegt.
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Ein Bereich, der viele überrascht: Ich werde regelmäßig von Tierheimen und Tierschutzorganisationen angefragt, wenn ein neuer Hund in die Einrichtung kommt oder kurz vor der Vermittlung steht. Warum? Weil eine professionelle Verhaltensberatung nach der ersten Einheit bereits eine fundierte Ersteinschätzung des Hundes liefert – ein Gesamtbild, das weit über den ersten Eindruck hinausgeht. Wie reagiert der Hund auf Stress? Wie ist sein Sozialverhalten gegenüber Menschen und Artgenossen? Gibt es Anzeichen für Traumata, generalisierte Angst oder komplexe Verhaltensmuster, die in der Vermittlung berücksichtigt werden sollten? Diese Einschätzung hilft nicht nur dem Tierheim – sie hilft vor allem dem Hund. Denn wer weiß, was ein Hund mitbringt, kann ihn an die richtige Familie vermitteln. Und der neuen Familie von Anfang an die richtige Unterstützung geben. Wenn Sie ein Tierheim, eine Pflegestelle oder eine Schutzorganisation sind und Beratungsbedarf haben – melden Sie sich gerne direkt bei mir.
Manche Fälle brauchen mehr als eine Person. Wenn die Analyse zeigt, dass das Verhalten Ihres Hundes möglicherweise medizinische, physiotherapeutische oder tierverhaltenstherapeutische Hintergründe hat, arbeite ich in einem multiprofessionellen Team zusammen – mit Tierärzten, Physiotherapeuten und bei Bedarf weiteren spezialisierten Trainern.
Das ist kein Eingeständnis, dass ich alleine nicht weiterkomme. Das ist professionelles Arbeiten. Denn ein Hund, der aus Schmerzen heraus beißt, braucht zuerst den Tierarzt – und dann den Trainer. Wer diese Reihenfolge umdreht, verschwendet Zeit und belastet das Tier unnötig.
Die intensive Verhaltensberatung ist genau das Richtige für Sie, wenn...
✅ Ihr Hund an der Leine bellt, zerrt oder regelrecht ausrastet
✅ Sie das Gefühl haben, Ihren Hund einfach nicht zu verstehen
✅ Ihr Hund unter Trennungsangst leidet oder die Wohnung verwüstet
✅ Sie täglich mit Hyperaktivität und innerer Unruhe zu kämpfen haben
✅ Ihr Hund knurrt oder schnappt – und Sie endlich wissen wollen, warum
✅ Ihr Hund Ressourcen verteidigt – Futter, Spielzeug oder seinen Lieblingsplatz
✅ Ihr Hund ein starkes Jagdverhalten zeigt, das Sie an Ihre Grenzen bringt
✅ Sie einen Tierheimhund oder Tierschutzhund aufgenommen haben und verstehen möchten, was er erlebt hat und was er braucht
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✅ Die Verhaltensberatung kostet 170 € pro Beratung (90–120 Minuten, inkl. MwSt.)
✅ Für Hausbesuche berechne ich zusätzlich 0,50 € pro Kilometer für An- und Rückfahrt – damit ich auch wirklich dorthin kommen kann, wo das Problem entsteht
Ich bin überzeugt: Wer seinen Hund wirklich versteht, verändert alles. Die Spaziergänge. Das Zuhause. Die Beziehung. Und oft auch sich selbst.
Rufen Sie mich jetzt an oder schreiben Sie mir – ich freue mich darauf, Sie und Ihren Vierbeiner kennenzulernen und gemeinsam herauszufinden, was er Ihnen eigentlich sagen möchte.
Rufen Sie mich jetzt an📞 0176-560 280 32 oder schreiben mir über das Kontaktformular auf dieser Website.
Ihr erster Schritt zu einem entspannten Miteinander – buchen Sie noch heute Ihre Verhaltensberatung in Zossen.
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Wir bieten unser Hundetraining für folgende Regionen an: Zehlendorf, Köpenick, Blankenfelde/Mahlow, Dabendorf, Wünsdorf, Teltow, Ludwigsfelde, Schönefeld, Trebbin, Gross-Machnow, Dahlem, Klein-Machnow, Baruth, Lichtenrade, Schmargendorf, Zeesen, Königs-Wusterhausen, Zeuthen, Grünau, Brandenburg, Wildau, Schöneiche bei Zossen, Mittenwalde, Am Mellensee, Lichterfelde, Bestensee, Motzen, Rangsdorf, Wannsee, Berlin, Luckenwalde, Grunewald, Potsdam.